Schnellfrequenzreaktion mit lokalem EMS-gesteuertem in Norwegen

Projektübersicht

BESS für FCR in Norwegen: Dieses Projekt zeigt eine Schnellfrequenzregelung mit lokalem EMS, die eine präzise, latenzarme Leistungsregelung für die Netzstabilität ermöglicht.

Als Reaktion auf den hohen Anteil erneuerbarer Energien in der nordischen Region und den wachsenden Bedarf an schneller Frequenzstützung zur Sicherung der Netzstabilität hat FFD POWER in Norwegen ein BESS-Projekt mit 1,25 MW / 2,61 MWh realisiert. Dieses Projekt zeigt, wie ein Cabinet-BESS FCR-Dienstleistungen bereitstellen kann, während gleichzeitig eine PV-Vorladefunktion unter lokaler EMS-Steuerung integriert wird. Das System ist für den Betrieb bei niedrigen Temperaturen ausgelegt und verfügt über eine verifizierte schnelle Reaktionsfähigkeit. Es trägt zur Stabilisierung der Netzfrequenz bei und ermöglicht zugleich ein flexibles Energiemanagement zur Realisierung zusätzlicher Wertschöpfung.

BESS for FCR in Norway site deployment for fast frequency response with local EMS control
BESS for FCR in Norway local EMS control architecture enabling low-latency fast frequency response

Projekt­hintergrund

In Norwegen erfordern Frequency Containment Reserves (FCR) eine schnelle und zuverlässige Bereitstellung von Wirkleistung zur Unterstützung der Netzstabilität. Gleichzeitig werden viele dezentrale Energieprojekte zunehmend mit PV-Anlagen kombiniert, wodurch sich Möglichkeiten ergeben, Speicher mit erneuerbarer Energie zu laden. Für Standorte in kalten Klimazonen sind ein stabiler Betrieb bei niedrigen Umgebungstemperaturen sowie eine robuste Regelungsintegration mit dem lokalen EMS des Kunden entscheidend, um Konformität, Leistungsfähigkeit und langfristige Verfügbarkeit sicherzustellen.

Projekt­herausforderungen

FFD POWER Lösung

FFD POWER lieferte ein netzseitiges BESS, das speziell für den FCR-Betrieb ausgelegt ist und PV-unterstütztes Laden sowie flexibles Value Stacking ermöglicht. Das System ist über Modbus TCP/IP mit dem lokalen EMS des Kunden verbunden und erlaubt die externe Vorgabe von Sollwerten sowie eine koordinierte Steuerung von Laden und Entladen. Verfügbare PV-Energie wird vorrangig zum Laden der Batterie genutzt; steht keine PV-Leistung zur Verfügung, kann das EMS Ladevorgänge in Niedrigpreiszeiten des Netzes planen und einen Teil der Energie – unter Berücksichtigung lokaler regulatorischer und standortspezifischer Vorgaben – für Peak-/Valley-Preis­arbitrage reservieren.

System­spezifikationen

Betriebslogik: FCR-Bereitstellung mit PV-unterstützter Ladung

Das System wird vom lokalen EMS des Kunden betrieben, das die FCR-Dispositionssteuerung und das Energiemanagement koordiniert: