Spitzenlastkappung und Schnellladeunterstützung auf einem 400V Niederspannungs-BUS-Batteriespeichersystem (BESS) für Ladestationen für Elektrofahrzeuge
Projektübersicht
Als Antwort auf die Notwendigkeit, Hochleistungs-EV-Ladungen ohne teure Netzaufrüstungen zu ermöglichen, setzte FFD POWER in Marokko ein 1.000 kW / 2.610 kWh BESS für eine EV-Ladestation ein, um Spitzenlastkappung und Leistungs-Pufferung bereitzustellen. Das Projekt überbrückt die Lücke zwischen begrenzter Niederspannungsnetzkapazität und dem hohen Momentanleistungsbedarf von Schnellladegeräten durch speicherbasierte Leistungs-Pufferung. Durch das Laden der Batterie während Zeiten geringer Nachfrage und das Entladen während Ladepeaks reduziert das System Netzbelastungen, begrenzt Leistungsgebühren und verbessert den Durchsatz der Ladestation, während die stabile Stromqualität auf dem 400V-Bus erhalten bleibt.
Projekt Hintergrund
Der Kunde hat in Marokko eine EV-Ladestation entwickelt. Schnellladegeräte erzeugen eine hohe und schnell schwankende Leistungsnachfrage, die die verfügbare Niederspannungsnetzkapazität überschreiten oder zu teuren Leistungskosten führen kann. Das Projekt erforderte ein integriertes BESS, um Ladepeaks abzufedern, die Leistungsaufnahme am Punkt der gemeinsamen Kopplung zu glätten und eine stabile Spannung auf dem 400-V-Bus zu gewährleisten. Die Lösung wurde mit einer modularen Schrankarchitektur (10× Galaxy 261) implementiert, um skalierbare Leistung, vereinfachte Betriebs- und Wartungsprozesse sowie zuverlässigen Mehrgerätebetrieb zu unterstützen.
Projekt-Herausforderung
- Spitzenlast durch Schnellladung: Das Schnellladen von Elektrofahrzeugen erzeugt eine hohe Spitzenleistungsnachfrage, die die verfügbare Netzkapazität überschreiten und die Leistungskosten erhöhen kann.
- Integration in ein 400V-Niederspannungsnetz: Das System muss in einen Niederspannungsbus integriert werden und einen stabilen Betrieb bei schnellen Lastwechseln unterstützen.
- Koordination mehrerer Einheiten: Parallele Schränke erfordern eine koordinierte Steuerung für SOC-Ausgleich, Leistungsaufteilung und sichere Langzeiteinsätze.
FFD POWER Lösung
FFD POWER lieferte ein 1.000 kW / 2.610 kWh BESS für eine EV-Ladestation in Marokko, umgesetzt als 10× Galaxy 261 Einheiten, integriert auf einem 400V-Niederspannungsbus. Das EMS überwacht die Ladeleistung und Netzgrenzen, lädt die Batterie während der Niedriglastzeiten und entlädt sie während der Ladepeaks, um den Netzimport zu begrenzen und schnelle Lastanstiege abzufedern. Dies reduziert Netzbelastung und Leistungskosten und gewährleistet gleichzeitig stabile Spannung und Stromqualität für die Ladegeräte. Koordiniertes SOC-Balancing und Leistungsbegrenzung über alle Schränke sorgt für konsistente Einspeisung und langfristige Betriebssicherheit.
System-Spezifikationen
- Standorttyp: EV-Ladestation
- BESS-Leistung: 1.000 kW
- BESS-Kapazität: 2.610 kWh
- Verwendetes Produkt: 10× Galaxy 261 All-in-One-Schrank (100 kW / 261 kWh pro Einheit) + EMS
- Architektur: BESS zur Spitzenlastkappung für EV-Ladung auf 400V-Niederspannungsbus mit modularer Mehrfachschrank-Bereitstellung
Betriebslogik: Leistungs-Pufferung für Schnellladung
Das EMS koordiniert die Batterieverteilung, um Ladepeaks abzufedern und den Niederspannungsbus zu stabilisieren:
- Laden in Niedriglastzeiten: Das BESS lädt während Perioden geringerer Nachfrage innerhalb der konfigurierten Netzimportgrenzen, um Energie für Spitzenlastereignisse bereitzustellen.
- Spitzenlastentladung: Wenn EV-Ladegeräte hochfahren, entlädt das BESS, um einen Teil der Last zu decken und den Netzimport zu begrenzen, wodurch Leistungskosten reduziert und Überlastungen vermieden werden.
- Rampen- und Leistungsqualitätsunterstützung: Schnelle Wechselrichterreaktion glättet Lasttransienten und hält Spannung und Frequenz stabil, um die Zuverlässigkeit der Ladegeräte zu gewährleisten.