875 kW / 1.631 kWh in Myanmar

Projektübersicht

Um den schwachen Netzbedingungen und der begrenzten Stromversorgung in Myanmar zu begegnen, implementierte FFD POWER ein PV-plus-BESS-Mikronetz, das nahtloses Umschalten zwischen Netzbetrieb und Inselbetrieb für eine stabile Stromversorgung ermöglicht. Das System integriert 1,1 MW Solar-PV mit einem 875 kW / 1.631 kWh BESS und zeigt, wie ein PV-plus-BESS-Mikronetz die Lücke zwischen einer schwachen, zeitlich begrenzten Netzversorgung (ca. 4 Stunden pro Tag) und dem kontinuierlichen lokalen Bedarf überbrücken kann – überschüssige Solarenergie wird während der Netzverfügbarkeit gespeichert, nahtloses On-/Off-Grid-Switching ermöglicht und die Laufzeit sowie Betriebskosten von Dieselgeneratoren deutlich reduziert.

Projekthintergrund

In Myanmar betreiben viele gewerbliche und industrielle Standorte unter schwachen Netzbedingungen, die durch häufige Ausfälle, Spannungsschwankungen und begrenzte Netzkapazität gekennzeichnet sind. Für abgelegene Standorte ist das Entsenden von Wartungspersonal und Brennstofflieferungen eine Herausforderung, sodass ein widerstandsfähiger Mikronetzbetrieb für die Produktionskontinuität und den Schutz der Anlagen unerlässlich ist.

Projekt­herausforderung

FFD POWER-Lösung

FFD POWER implementierte ein PV-plus-Speicher-Mikronetz, das Solar-PV, 20-ms-Schnellumschaltung und ein EMS kombiniert. Das BESS sorgt für schnelle Spannungs- und Frequenzregelung sowie nahtloses Umschalten zwischen Netzbetrieb und Inselbetrieb, während es mit einem Dieselgenerator koordiniert wird, sodass beide Quellen bei Bedarf gegenseitig als Backup dienen können.

System­spezifikationen

Betriebslogik: Nahtloser Mikronetzbetrieb

Die Betriebslogik des Systems ist für schwache Netzumgebungen mit eingeschränktem Zugang ausgelegt: