3,5 MW/7 MWh netzseitiges in Finnland

Projektübersicht

Als Reaktion auf den sich schnell entwickelnden Markt für Netzdienstleistungen in Finnland und den wachsenden Bedarf an schneller Frequenzunterstützung hat FFD POWER ein 3,5 MW/7 MWh netzseitiges Batteriespeichersystem (BESS) installiert, um Spitzenlastreduktion und Frequenzregelungsdienste bereitzustellen. Dieses Projekt zeigt, wie ein netzseitiges BESS die Lücke zwischen den Anforderungen an sub-sekündige Ausgleichsmaßnahmen und den Grenzen herkömmlicher Spitzenkapazität überbrücken kann – und dabei Werte aus den Fingrid-Reserve-Märkten (FCR-N/FCR-D, FFR) und durch Energiarbitrage mittels intelligentem EMS-Einsatz stapelt.

FFD POWER connects energy storage system to Finland FCR Nord grid.
“On-site installation of an FFD POWER BESS container in Finland, lifted into position by a crane for a 3.5MW/7MWh grid-side project.”

Projekt Hintergrund

Das finnische Stromsystem integriert einen wachsenden Anteil an variabler erneuerbarer Erzeugung, was den Bedarf an schnellen, kontrollierbaren Ausgleichsressourcen erhöht. Als nationaler Übertragungsnetzbetreiber beschafft Fingrid Frequenzreserven und schnelle Frequenzregelungsdienste, um die Systemfrequenz sowohl im Normalbetrieb als auch bei Störungen stabil zu halten. Netzseitige BESS-Anlagen eignen sich aufgrund ihrer hohen Steiggeschwindigkeit, präzisen Leistungssteuerung und Fähigkeit zu wiederholten Zyklen mit vorhersehbarer Leistung besonders gut für diese Anforderungen.

Projekt Herausforderung

FFD POWER Lösung

FFD POWER implementierte ein integriertes netzseitiges BESS mit einem intelligenten EMS, das in Echtzeit auf Frequenzänderungen reagieren, geplante Arbitrageeinsätze durchführen und Reservekapazitäten verwalten kann. Das EMS überwacht kontinuierlich Netznachrichten, Marktverpflichtungen und Betriebsgrenzen, um die Kapazität auf die verschiedenen Dienste zu verteilen, dabei die Batteriegesundheit zu schützen und die vertraglich zugesicherte Verfügbarkeit einzuhalten.

Systemspezifikationen

Betriebslogik: Multi-Markt-Ko-Optimierung

Diese EMS-gesteuerte Strategie priorisiert die vertraglich vereinbarten Frequenzdienste und weist die verbleibende Kapazität dynamisch der Spitzenlastreduktion und Energiarbitrage zu: