Erfassung überschüssiger Solarenergie und Verschiebung in Spitzenpreisstunden – in Israel
Projektübersicht
Als Reaktion auf signifikante Strompreisspreads und PV-Überschussbeschränkungen in Israel hat FFD POWER ein 1 MW / 2,15 MWh BESS bereitgestellt, um Energiearbitrage zu ermöglichen und gleichzeitig PV-Ladung für einen netzgekoppelten Standort zu integrieren. Das System ist für den Betrieb bei hohen Umgebungstemperaturen ausgelegt. Es überbrückt die Lücke zwischen Niedrigpreiszeiten mit überschüssiger PV-Erzeugung und Hochpreiszeiten mit höherem Bedarf vor Ort – es lädt sowohl aus PV als auch aus Netzstrom außerhalb der Spitzenzeiten und entlädt während der Hochpreisstunden, um Einsparungen und Projekterträge zu maximieren, während es einen zuverlässigen Betrieb bei hohen Sommertemperaturen gewährleistet.
Projekthintergrund
Der Kunde betreibt ein netzgekoppeltes Energieprojekt in Israel, bei dem die Preisdifferenz zwischen Spitzen- und Niedertarifzeiten erheblich ist. Während Niedertarifzeiten kann der Standort kostengünstig aus dem Netz laden. Gleichzeitig erreicht die PV-Erzeugung häufig während Zeiten niedriger Strompreise ihren Höhepunkt, und die vor Ort vorhandenen Lasten können die gesamte PV-Produktion nicht aufnehmen, was zu entgangenem Wert aus überschüssiger Solarenergie führt. Das Projekt erforderte eine Energiespeicherlösung, um kostengünstige Energie und überschüssige PV zu speichern und während Hochpreiszeiten abzugeben, um die Last zu versorgen und den wirtschaftlichen Ertrag zu maximieren – dabei muss ein stabiler Betrieb bei hohen sommerlichen Umgebungstemperaturen gewährleistet sein.
Projektherausforderung
- TOU-Preisdifferenz: Große Unterschiede zwischen Spitzen- und Niedertarifzeiten erfordern eine präzise Lade-/Entladeplanung, um den Arbitragewert zu nutzen.
- PV-Überschuss während Niedertarifzeiten: PV-Erzeugung erreicht ihren Höhepunkt, wenn die Preise niedrig und die Lastaufnahme begrenzt ist, wodurch ein Speicher erforderlich wird, um überschüssige Energie zu erfassen.
- Hohe Sommertemperaturen: Das System muss unter hohen Umgebungstemperaturen zuverlässig betrieben werden.
FFD POWER Lösung
FFD POWER lieferte ein 1 MW / 2,15 MWh BESS mit PCS- und EMS-Steuerung für netzgekoppelte Energiearbitrage und PV-Integration. Das EMS priorisiert das Laden aus überschüssiger PV, wenn verfügbar, und ergänzt die Ladung mit Netzstrom außerhalb der Spitzenzeiten, um den TOU-Preisdifferenzial zu nutzen. Während der Hochpreiszeiten entlädt das PCS das BESS, um die Last vor Ort zu versorgen, Energiekosten zu senken und die Wirtschaftlichkeit des Projekts zu verbessern. Das Thermomanagement und der Schutz des Systems gewährleisten einen stabilen Betrieb bei hohen Umgebungstemperaturen, sodass Leistung und Verfügbarkeit auch im Sommer gesichert sind.
Systemspezifikationen
- PV installiert: Vorhandene PV-Anlage vor Ort
- BESS-Leistung: 1.000 kW
- BESS-Kapazität: 2.150 kWh
- Verwendetes Produkt: Galaxy215 All-in-One-Schrank (100 kW / 215 kWh Einheit) × 10
- Architektur: Netzgekoppeltes BESS für Energiearbitrage mit PV-Überschusserfassung und Hochtemperatur-Design
Betriebslogik: Energiearbitrage mit PV-unterstützter Ladung
Das EMS koordiniert PV-, Batterie- und Netzstrom, um den wirtschaftlichen Wert zu maximieren und gleichzeitig einen zuverlässigen Betrieb sicherzustellen:
- PV-Überschusserfassung: PV versorgt zuerst die Last. Überschüssige PV, die den Lastbedarf übersteigt, wird zur Ladung des BESS geleitet, um während Niedertarifzeiten verschwendete Erzeugung zu vermeiden.
- TOU-Energiearbitrage: Wenn PV nicht ausreicht, plant das EMS das Laden aus dem Netz während der Niedertarifzeiten und die Entladung während der Spitzenzeiten, um die Last zu versorgen und Einsparungen zu maximieren.
- Zuverlässigkeit bei hoher Umgebungstemperatur: Klimatisierungs-Thermomanagement und Schutzfunktionen gewährleisten einen stabilen Systembetrieb bei heißen Sommerbedingungen und unterstützen eine konsistente Lade-/Entladeleistung sowie Verfügbarkeit.